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für alle, die mit der Entwicklung von Kindern betraut sind

Kurs-Nummer
NA7-17
ReferentInnen
Voraussetzungen
keine
Fortbildungspunkte
16
Autismus-Spektrum-Störungen aus neurogenetischer Sicht
Autismus zählt zu einer Gruppe von Entwicklungsstörungen, die auf eine angeborene, unheilbare Erkrankung des Gehirns zurückzuführen sind. Sie betrifft Informationsverarbeitung, soziale Interaktion, Wahrnehmung, oft auch Gedächtnis oder Intelligenz sowie Verhalten.Der Kurs zeigt, welche neuronalen Strukturen und Funktionen am häufigsten beteiligt sind. Genetische und Umweltfaktoren (z.B. Epigenetik, Ernährung) sowie neuere Erkenntnisse zur Bedeutung der Plazenta, des Testosteron im extrem männlichen Gehirn, der Spiegelneuronen und der Empathiefähigkeit werden vorgestellt. Sie erleichtern das Verständnis des autistischen Spektrums und fordern zu neuen therapeutischen Ansätzen heraus.In seiner unvergleichlichen Art wird uns Nelson Annunciato in ganz neue Regionen des Kosmos Gehirn führen.Seminarinhalte:
  • Autismus: eine neurobiologische Störung, die Intelligenz, soziale Interaktion und repetitive und stereotype Verhaltensmuster beeinflusstDie Autismus-Spektrum-Störungen (ASS): beteiligte Nervenstrukturen und NervenfunktionenMögliche Ursachen von Autismus Genetische Faktoren: Übertragungsmechanismen Autismus bei eineiigen und zweieiigen Zwillingen Risikofaktoren in der Plazenta?Rett-Syndrom versus Autismus-Spektrum-Störungen: monogenetischer Faktor versus multi-faktorielles Spektrum Epigenetik: Umgebungseinflüsse auf das genetische Programm ohne die DNA-Sequenz zu verändern (Aktivierung / Deaktivierung von Genen)Zellulärer oxidativer Stress: Lebensmittel und deren Auswirkungen auf den Stoffwechsel der Nervenzellen Protein MeCP2, seine Funktionen und Anomalien bei ASS, BipolarerStörung, Schizophrenie und Lernstörungen im KindesalterHirnstörungen: beteiligte Strukturen und deren FunktionenSpiegelneuronen-Theorie Theorie der Empathie Theorie des extremen männlichen Gehirns (Testosteron)